„Siehe, ich mache alles neu“
Aus der Bibel
Gedanken zu unserem Plakat

Alles neu
Elias Jonan Schäller – 09.01.2025
„Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu.“
Offenbarung 21,5
Als ich diesen Vers las, kam mir sofort eine Erinnerung: Vor einigen Monaten bin ich umgezogen. Endloses Kistenpacken, Planen, Helfer organisieren, Schlüsselübergaben … Jeder kennt diesen Stress. So vieles war zu bedenken.
Aber es gab auch eine erfreuliche Seite: Ich konnte neu anfangen. Eine neue Wohnung, neue Möbel, neue Dekoration, ein neues Umfeld.
So wie ich einiges neu machen konnte, sagt Gott in diesem Vers: „Ich mache alles neu.“
Ich habe mir ein paar neue Regale und ein paar Pflänzchen besorgt. Vieles ist jedoch gleichgeblieben. Trotzdem fühlte sich für mich alles neu an.
Aber Gott sagt: „Ich mache ALLES neu.“
Was bedeutet „alles“?
Geht es um innere Veränderung? Um eine neue Lebensweise? Einen neuen Körper? Oder noch mehr? Und wie soll das ablaufen? Alles auf null und nochmal von vorn?
Fragen über Fragen … Und ich bin sicher: Fragt man hundert Menschen, bekommt man hundert verschiedene Antworten.
Ich persönlich glaube: Es gibt einen Tag, den nur Gott kennt, an dem die gesamte Welt – alle Lebewesen, alle Materie, alle physikalischen Gesetze – aufgelöst wird.
Alles wird nicht mehr existieren.
Aber das ist nicht das Ende. Das ist erst der Anfang! Danach nimmt Gott eine völlig unbeschriebene Leinwand und beginnt ein neues, noch schöneres Kunstwerk: ALLES NEU.
Perfekt und wunderschön. Der Himmel. Schöpfung 2.0, wenn man so will. Ich bin gespannt, was da auf uns zukommt.
Schon jetzt beginnt etwas Neues
Aufmerksame Bibelleserinnen und Bibelleser merken: Die Aussage steht nicht in der Zukunftsform. Gott sagt nicht: „Ich werde alles neu machen“, sondern: „Ich mache alles neu.“
Er ist bereits dabei. Dieser Prozess beginnt bei uns Menschen. Wir, die Krönung seiner Schöpfung, dürfen die Ersten sein, die dieses „Neu machen“ erfahren.
Wir sind Teil 1 von Gottes Schöpfung 2.0. Abgefahren, oder?
Die wichtigste Frage: Wie?
Das ist die Frage aller Fragen. Die zentralste Frage, die man sich stellen kann. Gott sei Dank gibt die Bibel eine klare Antwort:
„Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist ergangen, siehe, Neues ist geworden.“
2. Korinther 5,17
In Christus sein bedeutet: ihm sein Herz geben. Man wird nicht Teil dieser neuen Schöpfung, indem man religiöse Traditionen einhält oder besonders gute Dinge tut.
Es beginnt damit, dass man Jesus Christus, dem Sohn Gottes, sein Leben anvertraut.
Wie sieht das praktisch aus?
Ich habe Jesus mein Herz gegeben. Ich erzähle ihm alles, was ich erlebe: Das Gute und Glückliche, meine Wünsche und Sehnsüchte, aber auch jede Verletzung und alles Leid.
Alles vertraue ich ihm an – das, was ich selbst tue, und das, was mir zugefügt wird. Dann bitte ich ihn um Vergebung, wo ich scheitere. Aber vor allem danke ich ihm für alles Gute.
Das nennt man Gebet. Es ist nichts Auswendig-Gelerntes, nichts Kaltes oder Gefühlloses. Jesus anbeten bedeutet: Ich spreche mit ihm in meinen eigenen Worten – ehrlich und von Herzen.
Gott verspricht, dass er dann beginnt, unser Inneres neu zu machen. Dort beginnt die Neuschöpfung: In meinem Herzen. Wo meine tiefsten Wunden und Verletzungen sitzen – dort wirkt Gott und heilt. Dort beginnt er heute mit dem Neu machen.
Das Angebot gilt für alle
Der allmächtige Gott bietet dieses Geschenk jedem an. Auch dir. Wenn du dieses Geschenk annehmen willst, sag es ihm einfach – bete zu ihm.
Wenn du dabei Hilfe brauchst, melde dich gerne bei uns im Lebenslicht. Oder sei mutig und komm einfach sonntags um 10:00 Uhr in unseren Gottesdienst.
Du musst nichts vorbereiten – komm einfach so, wie du bist.
Wir freuen uns auf dich!
Weitere Infos
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Gemeindebrief
In unserem Gemeindebrief könnt ihr euch über alle Veranstaltungen informieren und Anteil am vielfältigen Gemeindeleben nehmen und gern auch Texte selbst verfassen. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Beiträge.
aus der Gemeindebriefredaktion
Für Sie Persönlich / Für Ihre Gemeinde
Wir haben keine Waschmittel zu verkaufen
Diesen Satz schrieb mir ein Kollege, als ich um Gebetsunterstützung für den Auftritt in einer Fernsehsendung bat. Das waren wirklich ermutigende Worte. Wer sollte zum Thema Beziehung, Ehe und Sexualität Kompetenteres zu bieten haben als unser Schöpfer? Die Leitlinie Liebesleben ist in der Gemeindepraxis und für die Gemeindepraxis entstanden. Sie ist aus Sicht einer Gemeindeleitung verfasst, die sich der Aufgabe gestellt hat, gewinnend, liebevoll und klar Standpunkte zu sexualethischen Fragen zu formulieren. Viele Leiter kennen Situationen, in denen sie mit Sichtweisen und Lebensstilen konfrontiert werden, die sie nicht gutheißen können, weil sie im Widerspruch zu ihren biblisch-ethischen Überzeugungen stehen. Oft fehlt es an Argumenten, manchmal auch an Mut, diese Dinge offen anzusprechen. Für solche Situationen will die Leitlinie Liebesleben eine Orientierungs- und Argumentationshilfe sein. Sie umfasst nicht alle denkbaren Fragen dieses Themenfeldes, sondern versucht sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Die Leitlinie wird vermutlich nicht überall auf Zustimmung treffen, aber sie wirbt um Zustimmung und um einen Lebensstil, der sich an biblischen Maßstäben orientiert.
Markus Schäller
Leiter der Ehe- und Familienarbeit bEHErzt



